Rashida

Rashida

Es war einmal ein Mädchen, dessen Seele war so rein, wie man es noch nie zuvor gesehen hatte. Das Mädchen hörte auf den Namen Rashida.

Rashida hatte eine besondere Eigenschaft, die sie von allen Bewohnern dieser Erde unterschied: Neben ihrer vollkommenen Empathie besaß sie zugleich die Fähigkeit, aufrichtig zu lieben.

Darunter war keinesfalls zu verstehen, dass dies junge Ding ohne Scheu und Bedenken sich ihrer Leidenschaft hingab. Viel mehr zeigte sich diese erlesene Eigenschaft in ihrer Weltanschauung. Rashida tanzte durch die Welt und hatte dadurch den Sinn für das Böse verloren. Aufrichtig war sie bereit, in all Unvollkommenen die Perfektion zu sehen.

Doch dadurch erschienen ihr auch die falschen Elstern als prächtige Schwäne. Eingehüllt in einem verhängnisvollen Mantel aus Gutgläubigkeit und Frohsinn war es dem Mädchen verwehrt, sich selbst vor Trug und List zu schützen…

Az

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Black ’n White en France

Denn wenn Du das Brausen und Rauschen des Meeres mit jeder Pore deines Körpers spürst

Und wenn die Natur auf einmal so viel mächtiger erscheint

Wenn sich Dir in alltäglichen Dingen endlich die zweite Ebene offenbart

Dann hast du begriffen

Glückwunsch. 

 

Trauer um eine Fremde? – Warum mich der Tod von Christina Grimmie so sehr erschüttert

Vor einer Woche wurde die 22-jährige Sängerin Christina Grimmie gewaltsam während einer Autogrammstunde erschossen. Der Tod der jungen Künstlerin traf mich besonders hart. Aber warum?

Als ich von dem Vorfall erfuhr, schien die Welt für mich nur noch kalt und irrational. Eingehüllt in einer Decke von Ungläubigkeit und Schock versuchte ich, das Geschehene zu begreifen und zu verarbeiten. Das Gefühl und der Zustand, in dem ich mich wiederfand, waren mir völlig fremd, weshalb es mir schwer fiel, nach den Ereignissen nicht die Fassung zu verlieren. Noch nie spürte ich einen solchen Schmerz und eine solche Trauer wegen einer „fremden“ Person, was in mir schnell das Verlangen auslöste, nach den Gründen meiner ungewohnten Gefühlslage zu suchen.

Natürlich darf man meine geschilderte Ausgangssituation nicht missverstehen. Auch ich habe schon oft um den Verlust meiner geliebten Idole getrauert, sei es Michael Jackson David Bowie oder Amy Winehouse. Als ein Mensch, der größten Respekt gegenüber talentierten und prägenden Künstlern hat, empfand ich es schon immer als äußerst schmerzhaft, wenn wieder mal eine großartige Seele aus dem Leben gerissen wurde. Jedoch traf es mich diesmal bei Christina Grimmie so stark und unerwartet, dass mir förmlich der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. Es war, als hätte ich eine gute Freundin verloren.

Heute, eine Woche nach der gräulichen Tat, bleibt mir nichts anderes übrig, als verzweifelt nach möglichen Erklärungen für die Entgleisung meiner Gefühle zu suchen:

Das Alter

Es ist für die Meisten unter uns schockierend, wenn ein sehr junger Mensch, der das ganze Leben vor sich hat, unerwartet verstirbt. Noch betroffener fühlt man sich wahrscheinlich, wenn man sich aktuell in der gleichen oder zumindest in einer ähnlichen Lebensphase befindet.

Ich bin zwei Jahre jünger als Christina Grimmie und denke, dass man mit Anfang zwanzig das Gefühl hat, dass einem die ganze Welt vor Füßen liegt. Voller Elan und mit etwas Größenwahn malt man sich die Zukunft aus und fängt an, auf seine Ziele hinzuarbeiten.

Verständlich also, dass der Tod vor allem in diesem Lebensabschnitt als kalter „Zerstörer“ wahrgenommen wird.

Quelle: christinagrimmie.com

 

Warum sie?

Eine der meist gestellten Fragen von Seiten der Fans war vor allem jene: Warum traf es ausgerechnet Christina Grimmie?
Rational denkende Menschen werden jetzt relativ trocken antworten: „Nun ja, der Tod kann theoretisch jeden von uns treffen.“ Jedoch ist es von der menschlichen Seite aus unabdingbar, die Wut der Fans nachzuvollziehen.

Christina Grimmie war ein durch und durch wundervoller Mensch. Angetrieben von einer ungebremsten Lebensfreude verfolgte sie ihre Träume und brannte sich durch ihr einmaliges Talent und ihre positive Einstellung in das Gedächtnis tausender Leute.

Den Tod wünscht man wirklich niemanden, aber am wenigsten einem jungen Menschen, der mit solchem Ehrgeiz und purer Energie seine Ziele verfolgt.

Was am Ende bleibt ist die Musik

Nun bleibt mir nach der schriftlichen Verarbeitung von Christinas Ableben nicht viel zu sagen, außer, dass wir versuchen sollten, ihre Kunst zu würdigen und die Message hinter ihrer Musik zu verbreiten.

Lebt weiter, liebt weiter und keep on rocking!

#teamgrimmie |||

Das Paradies auf Erden. Cinque Terre.

Du behauptest ich übertreibe, wenn ich vom ‚Paradies auf Erden‘ spreche?

Dann bist du wohl noch nie dort gewesen:

Das weite Spektrum jeglicher Blautöne, sodass sich Himmel und Meer zu umarmen scheinen.

Die bunten lebensfrohen Häuser, die dennoch mutig über den Klippen thronen, bereit dazu, jeden Wipfel zu erklimmen.

Das feine Sirren und Wirren der Sonnenstrahlen, die stets bemüht sind, die vollkommene Schönheit dieser fünf Dörfer ins wahre Licht zu rücken.

Die aufregende Synästhesie, durch die du eine komplett neue Ebene der Sinneswahrnehmung zu erleben scheinst.

Ja, all das berechtigt mich zu behaupten, dass die das ‚Paradies auf Erden‘ ist.

 

 

 

 

Wo ist mein Platz in dieser Welt?

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Und wieder einmal drängt sich mir diese Frage auf.

Unauffällig schleicht sie sich von hinten an und packt mich, wenn ich es am wenigsten erwarte.

„Wo ist mein Platz in dieser Welt?“

Ich bin ein Meister, wenn es darum geht, diese existentielle und bedeutsame Frage zu verdrängen.

„Wohin wird mich das Leben führen? Was hält es für mich bereit?“

„Werde ich ja früher oder später merken“ ist meine übliche Antwort.

Dabei bin ich keinesfalls ein Weltenbummler, der sich auf seine Spontanität verlässt.

Nein. Ich habe Angst.

Angst, mich dieser Frage zu stellen und endgültige Entscheidungen über mein Leben zu treffen.

Angst, Verantwortung für jene Entscheidungen zu tragen.

Angst, jeden Morgen mit einem Gefühl der Reue zu erwachen.

„Mach das, was dich glücklich macht.“

Aber was macht mich glücklich? Woher nehme ich die Zeit, dies herauszufinden, wenn ich doch tagtäglich das unerträgliche Gefühl habe, dass mir meine kostbare Lebenszeit wie Sand durch die Finger rinnt?

Und so lebe ich weiter, in meiner kleinen schönen Traumwelt, in der die Zeit stillzustehen scheint und in der ich mir jeden Tag aufs Neue sage:

„Eines Tages werde ich das machen, was mich glücklich macht.“

 

 

 

Goddess Of The Universe

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Und wie der klare Himmel schimmert!
Im Walzer der Sterne spiegelt sich der Mond
Weit oben auf dem Gipfel des höchsten Planeten
Die Göttin des Universums thront

Himmlisch, schillernd, pittoresk
Anmutig, mächtiger als die stärkste Macht
Die königliche Herrscherin aller Gezeiten
Stets über den Mond und die Sterne wacht

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Neuschwanstein. Wagner. Magie.

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„Nehmen sie Platz und lauschen Sie den Klängen der Ouvertüre aus Wagners Oper Lohengrin.“ las ich auf einer Sitzbank mitten im Museum der bayrischen Könige beim Schloss Neuschwanstein. „Was solls.“ dachte ich und setzte mir ohne jegliche Erwartungen einen der abgenutzten Kopfhörer auf. Trotz meiner leidenschaftlichen Begeisterung für Musik hatte ich mich bis dato nie intensiv mit Wagner auseinandergesetzt, geschweige denn einen Zugang zu dieser Musik gefunden. Doch in diesem Moment entschied ich mich, aus welchem Grund auch immer, zu lauschen.

Sanfte Violinklänge erfüllten die Luft. Fein aber bestimmt formten sie die Anfangsmelodie, die sich wie ein Schleier um mich zu hüllen schien. Ehe ich mich versah, versank ich in einem milden Meer aus wohlklingenden Harmonien, die mich verführerisch in ihren Bann zogen. Mein Blick fiel auf den königlichen Umhang Ludwig des Zweiten in der Vitrine vor mir. Majestätisch breitete sich der königsblaue Stoff bis auf den Boden aus. Vor meinem inneren Auge sah ich den König deutlich vor mir. Von Kopf bis Fuß, eingehüllt in diesem niemals endenden Mantel aus kostbaren Nerz. Zu den mächtigen, graziösen Trompetenklängen stellte ich mir vor, wie er langsam und in voller Würde auf seinen kunstvoll verzierten Thron hinaufschreitet. Völlig gebannt lauschte ich jeder einzelnen Note, während sich in meinem Inneren ein Feuerwerk der Emotionen abspielte.

Nachdem der letzte Ton verebbt war, öffnete ich die Augen.

Was ich soeben erlebt hatte war pure Magie.

Ein kleiner zauberhafter Moment inmitten eines  menschenleeren Museums in Bayern.

I am strange

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In Wirklichkeit bin ich anders.

In Wirklichkeit sind meine Gedanken nur der kleinste Teil meines persönlichen Universums.

Eigentlich liebe ich alles über was die Gesellschaft lacht und urteilt.

Eigentlich mag ich es ab und zu alleine zu sein.

Doch zwinge ich mich immer wieder in das grelle Durcheinander der Unternehmungen.

Aus Angst als Einzelgänger abgestempelt zu werden.

Aus Angst irgendwann wirklich alleine zu sein.

‚unsozial‘ und ‚langweilig‘ sind Wörter, mit denen du mich am ehesten verletzt.

Ebenso wie ‚Pessimist‘ und ‚graue Maus‘.

Eine graue Maus bin ich sicherlich nicht. Ebenso bin ich nicht unsozial.

Ich bin einfach ein Mensch, der ab und zu eine Auszeit, eine kleine Pause braucht.

Ich lache, liebe, entdecke gerne. Ich fühle, atme, lebe mit dir.

Doch lass mir ab und zu einen kleinen Moment zum Durchatmen, zum reflektieren

ohne mich sofort als Freak abzustempeln.

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Hafen.Strand.Moin. HAMBURG!

Diesen Sommer hat es mich tatsächlich erneut nach Hamburg verschlagen. Warum? Ich glaube diese Frage bedarf keiner ausführlichen Antwort. Wie sagt man doch immer? Ein Bild verrät mehr als 1000 Worte…

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Wer einfach mal die Seele baumeln lassen will und dazu noch ein bisschen Urlaubsfeeling ergattern möchte, der sollte sich den Elbstrand nicht entgehen lassen. Sand zwischen den Füßen, ein Schiff zieht rauschend vorbei, hunderte Lichter lassen den Hafen erleuchten. Unschlagbar.

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Was darf bei der Entdeckungstour natürlich nicht fehlen? Ein Spaziergang durch die Speicherstadt!

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Von L.A. nach New York?! Einmal quer durch die USA

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Zwei Jahre sind seit meinem bisher größten Abenteuer nun vergangen und getreu dem Motto „Lieber später als nie“ lasse ich diese unglaubliche Zeit hier Revue passieren:

Die Entscheidung/Organisation

Ehrlich gesagt war ich anfangs ziemlich ahnungslos. Eine Reise in die USA war natürlich schon immer ein großer Punkt auf meiner Bucket-Liste, aber dass ich sie tatsächlich im Sommer 2013 schon realisieren würde, hatte ich eigentlich gar nicht so richtig angestrebt. Mehr oder weniger zufällig landete ich auf meiner Suche nach einer möglichst ausgefallenen und einmaligen Jugendreise auf der Website einer kleinen Organisation und fand dort das Angebot „Coast to Coast“.

Nach langem Überlegen und mehreren Telefonaten entschied ich mich aus folgenden Gründen für dieses gewagte Vorhaben:

  • einmaliges Erlebnis, das ich unbedingt erleben will.
  • mit Gruppe und Organisation -> mehr Sicherheit, Selbstorganisation wäre ein gewaltiger Aufwand
  • seltene Chance durch eine Reise viele wichtige Orte auf einmal zu sehen (anstatt zB „nur“ eine Stadt)

Die Highlights der Route

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(picture by sts travel)

Ablauf/Unterbringung

Unsere Gruppe bestand aus 15-18 jährigen Jugendlichen, ein Großteil stammte aus Schweden (da die Organisation hauptsächlich dort vertreten ist). Alles in einem haben wir uns super verstanden, es waren sehr aufgeschlossene und angenehme Menschen, sodass sich nach kurzer Zeit schon die ersten Freundschaften bildeten.

In Los Angeles angekommen wurden wir und unsere beiden Gruppenleiter von zwei amerikanischen „Drivern“ (unseren Fahrern) empfangen. Die knapp 5000 km legten wir mit zwei modernen Vans zurück, die von den beiden amerikanischen Frauen gefahren wurden. Die beiden „Driver“ waren sehr lustig und von Anfang an der wichtigste Teil unserer Gruppe. Sie halften uns wo es nur ging und ich denke ohne ihre Unterstützung hätte das ganze schon nach kurzer Zeit in einem großen Chaos geendet:

Denn abgesehen von ein paar erholsamen Nächten im Hotel wurde gecampt! Und dieser naturreiche Teil unseres Abenteuers erforderte gute Teamarbeit und vor allem… Organisation! Vom Zeltaufbau und gemeinsamen Einkaufen bis hin zum Kochen und Aufräumen musste alles geplant werden und dann auch funktionieren. Aber letztendlich stärkten genau diese Herausforderungen unsere Gruppengemeinschaft, sodass auch der Abwasch am Ende großen Spaß machte (ob man’s glaubt oder nicht).

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Kosten

Eines muss einem jungen Menschen, der in die USA reist, klar sein: Billig ist das ganze leider nicht. Natürlich ist es möglich, die Kosten durch gewisse Maßnahmen (wie zB. bei uns das Campen und die Selbstversorgung) zu reduzieren, doch bleibt am Ende durch den Flug, die Ausflüge etc. trotzdem eine stattliche Summe.

Meine Reise hat alles in einem um die 3.000 € gekostet. In diesem Preis sind Unterkunft, Benzinkosten, Flug und Vollpension enthalten. Dazu kommen nochmal ca. 500€-800€ für Ausflüge, Eintritte und evtl. Souvenirs/Klamotten, die man sich kaufen möchte.

Fazit

Ich kann jedem, dem es nur möglich ist,  zu solch einem Abenteuer raten. Auch zwei Jahre danach blicke ich mit Sehnsucht auf die wohl schönsten drei Wochen meines Lebens zurück. Für mich hat diese Reise auch einen besonders persönlichen Wert. Ich habe wundervolle Menschen kennengelernt und habe erfahren, was es heißt  Teil eines Teams zu sein und zusammen andere Kulturen und Sitten zu entdecken.